Die „China-Study“

Lesezeit: ca. 5 min.

Eine sehr wichtige Studie zu den gesundheitlichen Aspekten der veganen Ernährung ist die „China Study.“[1]

Dort wird die vegane Lebensweise wissenschaftlich begründet.

Die Studiensammlung erschien im Jahr 2004. Campbell, der die China Study verfasst hat sagt: „Nahrung zu essen, deren Cholesteringehalt über 0 mg liegt, ist ungesund.“

So wichtig ist Cholesterin

Cholesterin ist ein wichtiger Bestandteil, den wir für unsere Nerven, Geschlechtshormone und für die Fettverbrennung benötigen. Jedoch wird das Cholesterin im Körper selber produziert, weshalb wir es nicht über die Nahrungszufuhr aufnehmen müssen. Im Überfluss durch tierische Produkte, wirkt es sogar schädlich auf unseren Körper. Durch Fleisch, Fisch, Milch und Eier, steigt der Cholesterinspiegel an, wodurch das Risiko aller Zivilisationskrankheit stark zunimmt. Durch pflanzliche Proteine können wir einen erhöhten Cholesterinspiegel vermeiden.

Doch warum hören wir denn jeden Tag, dass Milch gut für die Knochen sei oder das Fleisch gesund sei, um genügend Proteine zu erhalten, obwohl wissenschaftliche Fakten dagegen sprechen? Campbell gibt einige Beispiele, wie bestimmte Informationen zu uns gelangen.

Einflussreiche Industriebetriebe würden eine Menge an Geld verlieren, wenn alle Menschen auf eine vegane Lebensweise umsteigen würden. Somit müssen sie das Wissen der Gesellschaft über die Ernährung und Gesundheit kontrollieren und stellen ihr Einkommen über die Gesundheit der Menschen. Jedoch gelangen diese Fehlinformationen über völlig legale Weise zu uns, wie über Politiker, Forscher oder Journalisten.

Sind Hamburger von Mc Donald gesund? Die Lebensmittelindustrie!

Die meisten Informationen werden von Wissenschaftlern gegeben, die jedoch nicht unvoreingenommen sind. Zum Beispiel berichtet Campbell von einer Sendung im Fernsehen: „Für gesunde Ernährung“, in der es hieß, dass die amerikanische Kost aus fett-und fleischreicher Ernährung viele Vorteile hätte. Dieser „Ernährungsexperte“ hat sogar behauptet, dass die Hamburger von Mc Donald gesund seien. Und heute wissen wir ja mit Sicherheit, dass das nicht der Wahrheit entspricht.

Campbell schreibt auch von einem Komitee, das von der Fleisch-und Milchindustrie finanziert wurde. Das Ziel des Komitees bestand darin, Projekte zu beobachten, die sich gegen den Konsum von Fleisch und Milch aussprechen.

Die gezielte Werbung der Fleisch- und Milchindustrie

Sie spionierten also Menschen aus, die gegen die Fleisch-und Milchindustrie arbeiteten, sodass diese rechtzeitig Werbung für ihre Produkte machen können, um diese als gesund darzustellen. Die Milchindus startete zum Beispiel eine Kampagne, dessen Ziel es war die Nachfrage an Milch zu erhöhen. Die Zielgruppe waren Kinder von sechs bis zwölf Jahren und deren Mütter. Sie wollten die Schulkinder als lebenslange Konsumenten von Milchprodukten heranziehen, indem sie Programme ins Klassenzimmern und in Kantinen starteten:

„Als der beste Weg für die Ernährung des langfristigen Flüssigmilchkonsums sind Kinder zweifellos die Zukunft des Milchproduktekonsums. Das ist der Grund, warum die Milchindustrie weiterhin Schulmilchverkaufsprogramme als eine Methode durchführt, um den Flüssigmilchkonsums der Kinder zu fördern.“ Den Grundschulkindern wird erzählt, dass Milch für eine gesunde Ernährung notwendig sei. Selbst für Lehrer wird ein spezielles Programm der Milchindustrie entwickelt, mit denen diese ihre Schüler unterrichten können.

Dieser Artikel könnte dich auch interessieren: 3 Vegane Mythen – AUFGEDECKT

Quellen- und Literaturverzeichnis: 

[1]Campbell, A., & Campbell, T. M. (1968). The China Study. Inter-University Consortium for Political Research.