Knoblauch – Die Wunderwaffe der Natur

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Knoblauch ist bekannt für seine heilende Wirkung. Er wird nicht nur in der Küche eingesetzt, sondern findet auch in der Naturheilkunde Anwendung.

Die Wirkstoffe der Knolle halten Blut, Herz und Gefäße gesund und sollen sogar den Darm desinfizieren. Wie ihr bereits wisst hat der Darm eine Schlüsselfunktion für unser Immunsystem.

Viele Völker und Länder bewundern den Knoblauch, aber egal wo der Knoblauch angekommen ist, überall nutzt man ihn für dieselben Beschwerden.

Ob bei Infektionen, als Mittel gegen Fußpilz, bei Atemwegserkrankungen, bei Störungen der Verdauung oder gegen ansteckende Krankheiten, der Knoblauch hat viele Anwendungsmöglichkeiten.

Ein Liebeskiller, durch die unangenehme Fahne, die man nach dem Verzehr bekommt, aber Knoblauch hilft tatsächlich, hauptsächlich durch die Schwefelverbindung, die durch den Stoff Allicin entsteht.

Allicin sorgt nicht nur für die positive Hauptwirkung, sondern auch für die unangenehme Fahne.

Grundsätzlich muss man sagen, dass alle Stoffe im Knoblauch zusammenwirken, jedoch ist Allicin der Hauptwirkstoff.

Der Stoff schützt unseren Körper vor den freien Radikalen. Allicin wird aber erst in seiner vollen Form ausgetragen, wenn die Knoblauchzehen geschält, geschnitten oder gehackt wurden.

Knoblauch als natürliches Antibiotikum

Traditionell wie oben beschrieben wird Knoblauch nicht nur bei Problemen mit der Verdauung eingesetzt, sondern auch bei Erkältungen. Der Stoff Allicin und die daraus entstehenden Schwefelverbindungen wirken keimtötend. Sie eliminieren nicht nur Bakterien, sondern auch Borrelien, Viren, Pilze und Würmer.

Das Problem bei nicht natürlich hergestellten (chemischen) Antibiotika, sie töten auch die guten Darmbakterien ab, das machen die Stoffe im Knoblauch nicht. Sie fördern sogar zusätzlich die gesunde Darmflora.

Natürlich hat der Knoblauch noch weitere positive Eigenschaften, die ich euch in einem zweiten Teil genauer vermitteln möchte.

Wie sollte Knoblauch eingenommen werden, um eine Wirkung zu erzielen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die erste Variante, in Form der Zitronen-Knoblauch-Kur – Mein Erfahrungsbericht

Zum anderen kannst du dich fleißig am Knoblauch bereichern, indem du ihn pur isst, was auf Dauer deine sozialen Kontakte abschrecken könnte, daher unten noch Tipp 2.

Der Tagesbedarf an Knoblauch sollte bei einer Zehe liegen.

Wenn du viel mit Knoblauch kochst, dann gebe den Knoblauch erst am Ende dazu und nutze dabei Öl, denn die Wirksamkeit des Knoblauchs wird mit Öl verstärkt.

Einen Tipp am Ende: Zitrone neutralisiert den Geruch von Knoblauch. Mixe dir täglich eine Knoblauchzehe zusammen mit dem Saft einer Zitrone. Trinken. Tagesbedarf gedeckt.

Quellen- und Literaturverzeichnis:

  1. Andrew Chavallier; Das große Lexikon der Heilpflanzen: 550 Pflanzen und ihre Anwendungen; Deutschland; Dorling Kindersley Verlag GmbH (23. März 2017); Seiten: 13, 19, 23, 59, 164, 287.
  2. Mannfried Pahlow; Das große Buch der Heilpflanzen: Gesund durch die Heilkräfte der Natur; Deutschland; Nikol; 01.08.2013