Kochen und Essen mit Zeit – Wir müssen uns mehr Zeit nehmen!

 

Lesezeit: ca. 8 Minuten

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Nach dieser Reise ist mir eins klar geworden. Essen sollte keine schnelle Nummer sein. Damit Essen glücklicher machen kann, muss man sich Zeit nehmen.

Verbanne Fertigprodukte aus deiner Küche!

Zum einen sollte man selbst sein Essen zubereiten (oder mit Freunden/Familie). Fertiggerichte haben nur einen Vorteil, es geht schneller. Dabei haben sie viel mehr Nachteile. Einmal der finanzielle Aspekt. Fertige Gerichte kosten in der Regel mehr Geld als selbstgekochte Mahlzeiten. Denn Aufwand und Verarbeitung, muss zusätzlich zu Zutaten bezahlt werden. Der nächste Aspekt wäre der Entspannungseffekt.

Kochen und essen als Entspannungsmaßnahme

Häufig denkt man, dass es schneller geht, etwas Fertiges zu essen oder sich einen Snack zu gönnen und so Stress einsparen kann. Das kann manchmal sein, doch kommt diese Situation öfter vor, wirkt es nicht stressreduzierend, sondern fördert das zu schnelle Leben, was zu einem Burn-Out führen kann. Kocht man hingegen selbst, hat allein das Kochen eine entspannende Wirkung.

Sein Essen anschließend zu genießen, rundet die Sache ab. So kannst du dir Ruhephasen in dein schnelles Leben einplanen und gesünder essen. Selbstgekochtes ist nicht grundsätzlich gesünder, es hat den Vorteil, die Zutaten genau zu kennen. Bei Fertiggerichten, Fast-Food oder Lieferanten, weiß niemand die genauen Zutaten, die Kalorienzahl oder die Nährstoffe. Wenn du bewusst und gesund essen möchtest, solltest du deine Mahlzeiten selbst zubereiten und auf die Wahl deiner Lebensmittel achten.

Zeit nehmen ist der Schlüssel für eine gesunde Ernährung?

Nur so kannst du eine gute Qualität garantieren.
Nicht nur Zeit fürs Kochen ist wichtig, auch für das Essen. Schnelles herunterschlingen ist auf Dauer ungesund. Damit dein natürliches Sättigungsgefühl einsetzen kann, musst du ihm Zeit lassen. Denn es beginnt erst nach ca. 15-20 Minuten nach dem Anfang der Mahlzeit.

Achtsamer essen sollte im Fokus stehen

Das heißt, kaue in Ruhe und nimm nicht zu große Bissen. Genieße es! Durch die Ruhe beim Essen wirst du schneller satt und umgehst Heißhungerattacken. Wenn du beginnst dein Essen zu genießen, wirst du automatisch auf die Qualität deiner Produkte achten, denn diese macht einen geschmacklichen Unterschied aus. Das langsame Kauen ermöglicht es deinen Geschmacksnerven, alle Geschmäcker wahrzunehmen. Das erhöht die Freude beim Essen.

Durch zu schnelles Kauen verpasst du die Aufnahme von unauffälligen, aber wichtigen Nährstoffen, die über Aromen und Gerüchen weitergeleitet werden. Wenn diese Signale nicht ausreichend ankommen, wird sich der Körper mangelernährt fühlen.

Diese Tatsache nutzt die Industrie aus. Denn das Resultat dieses Essverhaltens ist, dass wir die Gerichte immer würziger möchten und unser Geschmackssinn verfälscht.

Die Gerichte werden dann mit Mengen von Salz, Fett, Zucker und Gewürzen überwürzt, damit wir sie in der Eile wahrnehmen können. Ein gutes Beispiel dafür sind Chips. Wer schafft es, die Packung Chips nur zur Hälfte aufzuessen. Es entsteht eine Art Abhängigkeit durch Überwürzung.

Tue deiner Verdauung etwas Gutes

Auch die Verdauung leidet unter zu schnellem Essen. Denn, halbverdaute Zutaten können zu Blockaden im Darmtrakt führen. Blähungen und Verstopfungen entstehen und Nährstoffe können nicht korrekt aufgenommen werden. Daher sollte man sein Essen lange genug kauen, bevor man den nächsten Bissen nimmt. Das Schlingen wird oft durch unsere Unaufmerksamkeit hervorgerufen.

Konzentriere dich auf dein Gericht – Nehme dir Zeit dafür

Zum Beispiel schaut man fern, dann ist man gedanklich bei dem Film und merkt nicht, ob das Essen bereits ausgiebig gekaut wurde oder nicht.

Manchmal sind wir schon im Gedanken bei den nächsten Aufgaben, das Resultat ist das selbige. Nur wer voll aufmerksam kaut und isst, der kann den vollen Genuss erfahren und dem Körper die Zeit schenken, die er zur Verarbeitung benötigt. Wenn du übst, länger zu kauen, wirst du auf Dauer viel mehr Geschmacksvarianten wahrnehmen können.

Du wirst den Unterschied zwischen liebevoll zubereiteten Gerichten und Mahlzeiten aus der Großküche erkennen können. Du solltest täglich mindestens eine Mahlzeit in Ruhe, ohne mediale Einflüsse und am besten im Schweigen einnehmen.

Du wirst eine ganzheitliche Verbesserung feststellen.

Hier noch einmal in Kurzfassung was zu einem gesunden Essverhalten gehört:

  1. Plane genug Zeit zum Kochen und Essen ein.
  2. Achte auf die Qualität deiner Produkte.
  3. Mediale Einflüsse vermeiden.
  4. Esse an einem richtigen Esstisch. Bei deinem Schreibtisch wirst du gedanklich bei der Arbeit sein.
  5. Sind deine Gedanken noch zu zerstreut und du kommst nicht richtig runter, dann atme mehrmals tief durch. Dann wirst du dich ruhiger fühlen.
  6. Esse langsam und versuche in jedem Bissen, den vollen Geschmack wahrzunehmen.
  7. Dieses Essverhalten wird dich gesünder, ausgeglichener und glücklicher machen.

 

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