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Wer sich heute intensiv mit seiner Gesundheit beschäftigt, stößt im Internet schnell auf widersprüchliche Informationen. Insbesondere bei populären Produkten wie LaVita finden sich neben vielen positiven Erfahrungsberichten auch kritische Suchbegriffe: „Kritik“, „Abmahnung“ oder Fragen zu möglichen Nebenwirkungen.
Als Arzt begrüße ich diese Skepsis ausdrücklich. Gesundheit ist unser wertvollstes Gut, und es ist nur vernünftig, genau hinzuschauen, was wir unserem Körper zuführen. Die Frage sollte dabei nie sein, ob ein Produkt „perfekt“ ist, sondern ob es physiologisch sinnvoll konzipiert ist und hält, was es verspricht.
Dieser Artikel dient nicht dazu, Sie zum Kauf zu überreden. Er soll viel mehr die häufigsten Kritikpunkte aus einer medizinischen Perspektive einordnen, Mythen von Fakten trennen und Ihnen eine sachliche Entscheidungsgrundlage bieten.
Wenn man sich im Netz nach Nahrungsergänzungen erkundigt, findet man immer auch kritische Stimmen, entweder von Wettbewerbern lanciert, manchmal auch von Verbraucherzentralen oder selbsternannten Testportalen1. Das ist selbstverständlich auch bei LaVita so. Oft geht es dabei um vergangene Auseinandersetzungen bezüglich der Transparenz oder spezifischer Werbeaussagen. Hier ist eine nüchterne Einordnung wichtig: Kritik ist in einem dynamischen Markt mit häufigen Gesetzesänderungen ein normales Korrektiv. Relevant ist nicht allein, dass es Kritik gab, sondern wie ein Hersteller damit umgeht.
Es ist faktisch korrekt, dass in der Vergangenheit die Darstellung der Inhaltsstoffe kritisiert wurde. LaVita hat darauf jedoch nicht mit Blockade, sondern mit Anpassung reagiert. Die Deklaration wurde grundlegend überarbeitet. Heute sind die Zutaten und Nährwerte für jeden Verbraucher transparent und leicht auffindbar.
Auch gesundheitsbezogene Aussagen wurden angepasst und streng an die gesetzlichen Vorgaben (Health Claims-Verordnung2) angeglichen. Aus ärztlicher Sicht zeigt dies einen professionellen Reifeprozess. Wir bewerten ein Produkt nach seiner aktuellen Zusammensetzung und Transparenz – nicht allein anhand einzelner Formulierungen oder Darstellungen aus früheren Versionen.
Ein immer wieder gesuchtes Thema sind mögliche „Nebenwirkungen“, etwa Fragen zu Magenproblemen, Blähungen oder Durchfall. Diese Reaktionen sind physiologisch erklärbar und haben meist nichts mit einer Unverträglichkeit der Inhaltsstoffe per se zu tun, sondern mit der Darreichungsform.
LaVita ist ein flüssiges Konzentrat aus Lebensmitteln, vor allem Gemüse und Obst. Studien zeigen, dass emulgierte Nährstoffe in Flüssigkeiten oft besser und schneller aufgenommen werden als aus Kapseln.3 Wenn Sie dieses hochkonzentrierte „Leben“ auf nüchternen Magen trinken, kommt es zu einer sehr schnellen Anflutung von Vitalstoffen. Ein empfindlicher Magen-Darm-Trakt kann auf diese plötzliche Stoffwechselaktivität mit Grummeln oder Verdauungstätigkeit reagieren.
Dazu sind selbstverständlich auch noch entsprechende Säuren vor allem aus dem verarbeiteten Obst enthalten, auf die ein empfindlicher Magen mit Sodbrennen reagieren kann.
Die ärztliche Empfehlung lautet daher: Sehen Sie solche Reaktionen nicht zwingend als negative Nebenwirkung, sondern als Zeichen einer hohen Bioverfügbarkeit und Natürlichkeit. Um dies zu vermeiden, sollten Sie das Konzentrat niemals pur trinken, sondern immer gut verdünnen und idealerweise nach einer Mahlzeit zu sich nehmen. Es handelt sich um ein Lebensmittel, nicht um ein Medikament mit toxischen Risiken.
Ein weiteres, sensibles Suchthema ist „LaVita und Herzrhythmusstörungen“. Hier ist eine klare Abgrenzung wichtig: Bei der großen Mehrheit dieser Suchanfragen handelt es sich um Menschen, die auf der Suche nach Lösungen sind und prüfen wollen, ob LaVita ihnen bei ihrem Problem helfen kann. Diese Suchanfragen können jedoch leicht so interpretiert werden, als bestünde ein ursächlicher Zusammenhang zwischen LaVita und Herzrhythmusstörungen. Dazu kann ich als Arzt sagen, dass es keine medizinische Evidenz gibt, dass die in LaVita enthaltenen Vitamine und Spurenelemente Herzrhythmusstörungen kausal auslösen könnten. Unabhängig davon gilt allgemein: Anhaltende Herzbeschwerden sollten immer ärztlich abgeklärt werden – unabhängig von der Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels.

Kritische Stimmen bemängeln manchmal: „Ich merke keine sofortige Wirkung.“ Dies liegt vor allem an einer falschen Erwartungshaltung. LaVita wirkt nicht wie eine Kopfschmerztablette, die Symptome unterdrückt. Es ist ein Konzept zur Basisversorgung des gesamten Körpers. Eine langfristige Investition in Ihre Gesundheit. Es werden über die Wochen zunächst die Nährstoffspeicher wieder aufgefüllt, dann beginnt die Phase der Reparatur und Regeneration, die im Grunde ein Leben lang anhält.
Wie ich in vielen meiner Vorträge dargestellt habe, wissen wir aus der wissenschaftlichen Literatur, warum das Konzept „natürlich und komplex“ aus physiologischer Sicht überlegen ist. Ein Beispiel: 7 mg natürliches Vitamin C in einem Apfel wirken im Verbund mit sekundären Pflanzenstoffen antioxidativ so stark wie 1.500 mg isoliertes, synthetisches Vitamin C.5 Das ist der Synergie-Effekt: Die Stoffe im natürlichen Verbund verstärken sich gegenseitig.
Warum ist das wichtig? Viele Hersteller empfehlen die Einnahme ihres synthetischen Vitamin C-Präparats zusammen mit Orangensaft, weil im Verbund mit den natürlichen Inhaltsstoffen des Saftes das künstliche Vitamin besser aufgenommen würde. Warum also nicht gleich zu etwas natürlichem greifen? Ähnliches gilt beispielsweise auch für Beta-Carotin: Synthetisch ist es nur ein einzelner Stoff. Natürliche Carotinoid-Mischungen, wie sie in Obst- und Gemüsekonzentraten vorkommen, enthalten dutzende Varianten (Lycopin, Lutein etc.), die der Körper für unterschiedliche Aufgaben benötigt.
Zudem wissen wir medizinisch nie genau, welchen einzelnen Stoff unsere Zellen jetzt gerade am dringendsten brauchen. Da wir in allen Zellen alle Vitalstoffe benötigen, ist ein breites, komplexes Angebot („Gießkannen-Prinzip“ auf natürlicher Basis) sicherer und effektiver als die hochdosierte Gabe von Einzelpräparaten.
Wenn Sie also kurzfristig „nichts spüren“, bedeutet das nicht, dass das Produkt wirkungslos ist. Zellregeneration und die Stärkung des Immunsystems sind Prozesse, die im Hintergrund ablaufen. Positive Erfahrungen von Kunden in Bewertungsportalen – oft bezogen auf weniger Infekte oder mehr Energie – bestätigen diesen langfristigen Ansatz.6
Die Frage „Warum ist LaVita so teuer?“ ist berechtigt, wenn man den Preis isoliert betrachtet. Sie relativiert sich jedoch schnell, wenn man die Inhaltsstoffe analysiert. Viele preisgünstige Multivitaminpräparate sind auf eine Auswahl einzelner Vitamine reduziert, während komplexere Inhaltsstoffe wie Coenzym Q10, Carnitin oder Omega-3-Fettsäuren häufig nicht Bestandteil solcher Produkte sind.
Bei LaVita bezahlen Sie einen Euro pro Portion für ein komplexes Herstellungsverfahren, das über 70 natürliche Zutaten in eine flüssige Matrix bringt. Wenn Sie versuchen würden, diesen „Warenkorb“ an hochwertigen Ölen, Kräutern, Gemüsen und Früchten einzeln in Bio-Qualität zu kaufen, um die gleiche Nährstoffdichte zu erreichen, lägen die Kosten weitaus höher.
Vergleicht man LaVita zudem mit anderen Premium-Produkten am Markt, etwa AG1 mit einem regulären Preis von rund 3,50 Euro pro Portion oder Orthomol mit einem Portionspreis von etwa 3,40 Euro, liegt LaVita preislich deutlich darunter.
Aus ärztlicher Sicht ist die relevante Frage: Ist mir meine präventive Gesundheit einen Euro am Tag wert? Wer Gesundheit als Investition sieht und nicht als Kostenfaktor, kommt zu einer anderen Bewertung als beim reinen Preisvergleich mit Brausetabletten.
Viele Interessenten suchen nach einer „günstigen Alternative“ für LaVita oder schauen bei dm und Rossmann. Hier muss man differenzieren: Es gibt unzählige Alternativen, wenn man nur irgendein Vitaminpräparat sucht. Sucht man jedoch ein Produkt, das die oben beschriebene Synergie aus Natürlichkeit, Komplexität und flüssiger Darreichung bietet, wird die Luft sehr dünn.
Klassische Tabletten oder Pulver haben einen Nachteil: Ihnen fehlt oft die flüssige Matrix, die für die Resorption (Aufnahme) entscheidend ist. Wasser transportiert „Leben“. Zudem zeigen Studien, dass z. B. Vitamin C in natürlichen Konzentrationen (wie in LaVita) sehr gut (bis zu 95%) resorbiert wird, während bei extrem hochdosierten synthetischen Gaben die Resorptionsrate drastisch sinkt.8
Warum gibt es LaVita nicht bei dm oder in der Apotheke um die Ecke? Das hat mit Qualitätssicherung zu tun. LaVita ist ein Frischeprodukt ohne starke Konservierungsmittel, die für monatelange Lagerung in warmen Drogerieregalen nötig wären. Der Direktvertrieb stellt sicher, dass das Produkt frisch und mit maximalem Wirkstoffgehalt bei Ihnen ankommt. Das ist kein Marketing-Trick, sondern eine logistische Notwendigkeit für diese Art von Produkt.
LaVita ist ein Mikronährstoffkonzentrat aus über 70 natürlichen Zutaten (Obst, Gemüse, Kräuter, pflanzliche Öle), das wissenschaftlich so dosiert ist, dass es die tägliche Basisversorgung optimiert.
Es enthält alle wichtigen Vitamine und Spurenelemente, eingebettet in eine Matrix aus natürlichen Lebensmitteln, sowie sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme, Aminosäuren und Omega-3-Fettsäuren.
Ja, bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ist es eine sinnvolle Ergänzung, um Nährstofflücken zu schließen, die durch moderne Lebensweise, Stress oder ausgelaugte Böden entstehen können.
Besonders für Menschen, die ihren Bedarf nicht täglich über die Ernährung decken können, sowie für Personen mit erhöhtem Bedarf (Stress, Schwangerschaft, Senioren, Sportler oder Kinder im Wachstum).